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Rock Mania 2002

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Vorbericht
Review

 

Vorbericht

Auf geht's zur Rock Mania, dritter Teil! Zum dritten Mal findet das Spektakel mit waschechten Rockbands in diesem Jahr in Marktsteft statt. Am 4. Mai ist es soweit, vier Bands werden dann ab 19 Uhr den Knüppel aus dem Sack lassen und Euch die Gehörgänge mal wieder so richtig durchblasen.
Heuer geht die rockende Manie jedoch in einem Zelt auf dem Festplatz der Stadt Marktsteft über die Bühne, nicht auf dem Gelände der Brauerei Kesselring. Warum? "Da in diesem Jahr kein Landbierfest der Brauerei Kesselring stattfindet und dort eventuell Umbaumaßnahmen geplant sind, haben wir uns mit der Stadt Marktsteft geeinigt, die Veranstaltung auf den Festplatz zu verlegen", erklärt Stefan Belik, der sich auch gerne "Master of Desaster" nennt.
Desaströs soll die Rock Mania heuer allerdings nicht laufen, auch wenn der Hauptact der vergangenen zwei Jahre, die Metal-Coverband "Justice", nicht mehr mit von der Partie ist. Dafür wurde allerdings gleichwertiger Ersatz gefunden: Die Jungs von "Cherokee", eine Gruppe mit ähnlichem Set, sind als Headliner des Spektakels verpflichtet worden. Ein Interview mit Bandchef Alex könnt Ihr übrigens nächsten Samstag auf dieser Seite lesen.
Auch die anderen drei Gruppen sind nicht von schlechten Eltern: Neben den Melodic-Rockern von "Shylock", die zum festen Stamm gehören, gibt's Metal made in Austria von "Madog" und dazu noch die junge Hohenfelder Nachwuchsband "Voodoo" Zusammen mit Gattin Theresa, auch "Crazy Resi" genannt und Kumpel Michael Rönninger, schmeißt Stefan die Rock Mania 2002.
Als Opener wird also ab 19 Uhr die Hohenfelder Rockband "Voodoo" aufspielen, die sich einen guten Namen in unserer Region machen konnte. Im Anschluss wird die österreicherische Powermetal-Combo "Madog" losrocken. Als "ausländisches Gewächs" und Spezialität auf der Rock Mania 2002, wollen wir Euch die Band einmal etwas näher vorstellen: Die Gründung der Combo erfolgte 1991. Nach einer Umbesetzung konnte ab 1997 ein neues Programm erstellt werden, das aus schließlich aus Eigenkompositionen besteht.
Der Musikstil selbst lässt sich dem traditionellen Heavy Metal und Power Metal zuordnen. Ende 1998 stieg ein zweiter Gitarrist bei Madog ein, aus dem Trio wurde ein Quartett. Das Erstlingswerk "Dreamland" ist seit Frühling 2000 in Europa im Eigenvertrieb erhältlich.
Madog Da sich der Silberling gut verkaufte, wurden auch die Nachfragen nach einem Zweitwerk immer lauter. So wurde im Herbst 2001 der Nachfolger "Fairytales Of Darkness" produziert, der seit Mitte Februar 2002 erhältlich ist.
"Der Musikstil ist in etwa zwischen Blind Guardian und Manowar anzusiedeln", so die Einschätzung von Stefan Belik. Nach dem Gig von "Madog" sind die Jungs von "Shylock" mit einer Hardrock-Special-Show am Start. Den krönenden Abschluss macht "Cherokee", die versprochen haben, ihre Metalfaust auszupacken.
Aufgepasst! Begonnen wird pünktlich um 19 Uhr. Die ersten 100 Besucher erhalten eine CD als Lekkerle. Zum ersten Mal wird es in limitierter Auflage Event-Shirts geben. "Schnell sein lohnt sich auf alle Fälle, denn die Shirts wird es zum Selbstkostenpreis geben", so Stefan. Mit dem neuen Veranstaltungsgelände soll das Ambiente attraktiver als in den Vorjahren ausfallen.

 

Review:

Metalfreunde aus nah und fern zog es am Samstagabend aufs Marktstefter Festplatzgelände . Im eigens aufgebauten Zelt jubelten die Hardrockfans den Gruppen "Vodoo", "Madog", "Shylock" und "Cherokee" zu. Die dritte Ausgabe der "Rock Mania" war wieder ein Erfolg.
Veranstalter Stefan Belik zog denn auch ein positives Resümee: "Wir sind mit den Besucherzahlen ganz zufrieden. Über die letzten Jahre hat sich ein gewisses Stammpublikum aufgebaut, das uns auch bei schlechtem Wetter die Treue hält. Auch den Bands gefiel es gut bei uns und für die nächsten Jahre haben wir schon viele Anfragen."
CherokeeFür die richtige Stimmung sorgten am Samstagabend neben der Musik auch die niedrigen Eintritts- sowie Getränkepreise, die für jeden Geldbeutel erschwinglich waren. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Bar zum Anziehungspunkt für all diejenigen wurde, die lachen, trinken, flirten und Spaß haben wollten. Und die gute Laune und Stimmung steigerte sich von Stunde zu Stunde. Spätestens beim Hauptact "Cherokee" tanzten und sangen alle Besucher lautstark mit. Party pur war angesagt - und das noch für einen guten Zweck. Denn von den sechs Euro für den Eintritt wanderte jeweils ein Euro in den Sammeltopf, der dieses Jahr an das Rote Kreuz übergeben wird. Den Erlös werden das "Rock Mania"-Dreigestirn Stefan Belik, Theresa Belik und Michael Rönninger am Goldbergtag, 11. Mai, an Vertreter des BRK überreichen.
Die Meinungen des Publikums über den Abend waren größtenteils positiv. Die 26-jährige Tanja aus Michelfeld freute sich über das Party- Zelt im Trockenen und dass die Veranstaltung für einen guten Zweck ist. Von den Gruppen gefiel ihr besonders "Shylock". Über die Qualität der Bands waren sich auch Ernst (21) und Michael (21) aus Iphofen einig: "Von Madog
über Shylock bis hin zu Cherokee waren alle Bands super - sowohl spielerisch, als auch bühnentechnisch." Die 17-jährige Kathrin Wendel aus Marktsteft hatte ein Heimspiel. "Eigentlich bin ich ja ein Hip-Hop-Fan, aber die Musik hier ist klasse", sagte sie.
Einziger Wermutstropfen der Veranstaltung: "Cherokee" musste pünktlich um 2 Uhr mit seinem Programm enden, da es Beschwerden aus der Bevölkerung gab.