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Rock Mania 2003

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Vorbericht

Die Rock Mania steht ins Haus - heute und morgen in Marktsteft. Im Festzelt auf dem Festplatz in der Nähe des historischen Hafens wird dann zum bereits vierten Mal für einen guten Zweck gerockt bis zum Verrücktwerden. Erstmals gleich an zwei Tagen. An beiden Abenden geht's pünktlichst um 20 Uhr los, heute mit den Hohenfelder Classic-Rockern Voodoo. Danach werden härtere Töne angeschlagen. Destinations Calling und Silence lassen die Matten kreisen. Kurzfristig konnte ein Überraschungsgast aus Stuttgart eingeladen werden - Chinchilla. Der Eintritt ist heute Abend frei. Außerdem wird bei der Gelegenheit eine Bikers-Revival Party gefeiert. Der ehemalige Motorradclub "Bikers Inn" aus Marktsteft wurde vor genau zehn Jahren aufgelöst. Daher sind sämtliche zirka 100 Mitglieder zu einem großen Wiedersehenstreffen mit Nostalgiecharakter eingeladen. Hier werden dann auch die Hits der damaligen Zeit gespielt. Morgen geht's dann metallisch weiter. Die Power-Metaller Madog aus Österreich sind Vielen sicherlich noch vom letzten Jahr ein Begriff. Im Anschluss folgen die True-Metal-Recken "Majesty", in der Fachpresse gerne als "die deutsche Antwort auf Manowar" bezeichnet. Mit Justice wurde eine der wohl beliebtesten Coverbands der Szene verpflichtet, die ein spezielles Programm für die Rock Mania zusammen gestellt hat. Der Eintritt beträgt am Samstag sechs Euro. Ein Euro davon geht an die Regenbogenstation in Würzburg. Noch mehr Hintergrundinformationen über die Veranstaltung, die Bands und sonstige Gimmicks gibt's auf der Homepage www.rockmania.de. Die Veranstalter Stefan Belik, Michael Rönninger, Thomas Kanzok und Holger Stöbl versprechen den Fans also wieder Rocksound pur. Darüber hinaus noch einige Extras in Form einer Verlosung, Happy Hour und ausgefallenen Drinks. Neben CD´s und T-Shirts können noch Getränkegutscheine gewonnen werden. Weiterhin steht ein Campinggelände zur Verfügung, das zum kostenlosen Zelten am Mainufer neben dem Festgelände geradezu einlädt. Der Rock Mania vorausgegangen war in diesem Jahr ein kleiner Streit bezüglich des Veranstaltungsorts. Eigentlich wollten die Organisatoren das Ganze nämlich in die Marktstefter Sporthalle verlagern. Die immensen Kosten und der Mehraufwand eines Zeltes auf der einen Seite und auch Probleme mit Anwohnern auf beiden Mainufern hatten sie dazu bewogen. Mit der Halle hatte es dann allerdings nicht geklappt, da der Stadtrat den Antrag ablehnte. Aus Gründen, die für Stefan Belik nur mit etwas Fantasie nachzuvollziehen sind. "Die Zeit ist noch nicht reif für solch eine Großveranstaltung" habe das Hauptargument geheißen. Darüber hinaus sei die Parkplatzsituation nicht ausreichend. Wobei erst an Fasching ein Faschingsball mit Liveband in der Halle stattgefunden habe, bei dem die Gruppe bis drei Uhr gespielt hatte und keinerlei Schutzbelag für den Hallenboden vorhanden war. Den wollte das Organisatorenquartett sogar extra kaufen. Dies sei allerdings nicht "ihre Angelegenheit" wurde argumentiert. "Wir haben im Grunde alle vorgetragenen Gegenpunkte wiederlegt, kamen aber trotzdem nicht zu unserem Ziel", meint Stefan Belik. Die Parkplatzsituation hätten die Veranstalter durch einen Shuttlebus entschärft. Störenfrieden wäre mit ausreichenden Fachkräften an Securitys entgegengewirkt worden. Trotz allem kein Grund für die "Mania-Macher", das Handtuch zu werfen. Sogar ein Rock & Kultur Verein soll jetzt gegründet werden. Wichtigste Punkte des Vereins: Der Erhalt und die Weiterführung der Rock Mania, der Aufbau einer Jugendgruppe mit Anlaufpunkt Clubhaus, vielleicht auch gemeinsame Konzertbesuche oder Sportevents.

Timo Lechner, Mainpost vom 16. Mai 2003

 

 

Review:

Am vergangenden Wochenende ging die vierte Rock Mania über die Bühne - diesmal wurde an zwei Tagen Metal für jeden Geschmack geboten. Schon nach den ersten Klängen war die Stimmung unheimlich gut.
Während Voodoo am Freitag vor noch nicht all zu viel Publikum spielte, zogen pünktlich mit Destination's Calling die Metal-Fans mehr und mehr nach vorne, um gutem Speed-Metal zu lauschen. Absolute Baräumer an diesem Abend waren die Lokalmatadoren von Silence. Abgöttisch wurden sie von den rund 800 Besuchern gefeiert.
Begeistert zeigte sich Silence-Keyboarder Sebastian Koos nach dem Auftritt: "Das ware für mich unser geilster Auftritt überhaupt! Die Stimmung im Publikum war super."
Enttäuschend war für die Nachfolgeband Chinchilla, die sich mächtig ins Zeug gelegt hatte, dass sich nach dem Silence-Auftritt viele Metal-Fans auf den Heimweg machten. Trotzdem - und gerade deswegen - konnten die restlichen Besucher Chinchilla-Sound satt erleben.
Der Freitag, der dem ehemaligen "Bikers Inn"-Motoradclub gewidmet war, zog die ehemaligen Biker an, die genau so viel Spa&azlig; an den Bends hatten wie die restlichen Besucher.
Der Samstagabend stand ganz im Zeichen eines Benefizkonzertes. Ein Teil der Eintrittsgelder wurde für die Regenbogenstation in Würzburg abgeführt.

Die Österreicher von Madog, bereits Routineers vom letzten Jahr, eröffneten vor rund 300 Leuten den Abend. Mit ihnen meldete sich auch der Regen zu Wort, der echte Fans allerdings nur wenig störte.
Bei Majesty, der deutschen Antwort auf Manowar, war Feierstimmung angesagt, die überschwappte, als die Jungs von Justice gegen 23 Uhr die Bühne betraten und ein Special-Programm mit jeder Menge Metal vom Stapel ließe;en. Die ausgelassene Stimmung mit Pogo und Stage-Diving hielt zweieinhalb Stunden an. Dann machten sich die ersten Ermüdungserscheinungen unter dem Publikum bereit und Justice beendete den Abend schon vor Spielende ihres Repertoires - sicherlich unerwartet für so manchen Fan, der extra wegen ihnen nach Marktsteft gekommen war.

Mitveranstalter Stefan Belik zeigte sich über die Resonanz an beiden Tagen zufrieden. Am Samstagabend konnte man ein Plus an Besuchern zum Vorjahr verbuchen. "Wenn man Justice holt, sind automatisch 200 bis 300 Leute mehr da", erklärt sich Belik den Erfolg. Enttäuschend fand er nur, dass am Freitag bei Chinchilla nur noch so wenig Gäste da waren.
"Super wären zwei Bühnen, auf denen im Wehcsel beispielswise Justice und Cherokee spielen. Natürlich bei beiden noch eine Vorband" malt sich Stefan Belik fürs nächste Jahr aus. Was sich letztendlich daraus ergibt, wird sich zeigen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, denn fürs nächstejährige Jubiläum werden sich die Veranstalter sicher etwas Besonders einfallen lassen - vielleicht findet dann die fünfte Rock Mania auch eindlich in der Halle statt?

Anja Egenberger, Kitzinger Zeitung vom 23. Mai 2003

 

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