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Rock Mania 2007

Veranstalterteam

 

"Stadtrat sagt Ja zu Rockmania 2007"
Review Kitzinger Zeitung
Review Main-Post
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Vorbericht:

Erfreut und erleichtert verließen am Dienstag Stefan Belik, Tanja Nuss, Matthias Schneider und Andreas Jutzi den Sitzungssaal des Marktstefter Rathauses. Der Stadtrat fasste den einstimmigen Grundsatzbeschluss, dass das Rockfestival Rockmania auch im kommenden Jahr wieder in Marktsteft stattfinden kann. "Wir als Stadt sollten dafür sein, dass das Festival hier in Marktsteft bleibt', meinte Bertram Wirth und war sich darin mit seinen Ratskollegen einig. Wegen der geplanten Kanalbauarbeiten in Marktsteft steht das bisherige Festgelande in Hafennähe wohl im kommenden Jahr nicht zur Verfügung. Deswegen hatten sich die Rockmania-Organisatoren Gedanken um einen Ausweich-Standort gemacht und mit dem "Wasserloch, in dem noch nie Wasser war", dem Regenrückhaltehecken hinter der Baufirma Haag, eine Alternative gefunden. Dort könnten sich die Organisatoren das seit sieben Jahren in Marktsteft stattfindende Festival vorstellen. Andreas Jutzi nannte den Vorteil, dass in dem Regenrückhaltebecken oberhalb der Staatsstraße 2271 die Marktstefter Einwohner weniger von lauter Musik belästigt würden. Das Quartett kam in der Sitzung zu Wort, sie versicherten, dass Rockmania eine Benefiz-Festival bleiben werde. Auf Nachfrage erklärte Stefan Belik dass das Festival im "Wasserloch" kleiner geplant werde, er sprach von 500 bis 800 Besuchern Die Organisatoren haben nach ihrer Auskunft schon ihre Fühler wegen Parkmoglichkeiten ausgestreckt, die möglicherweise auf angrenzenden Äckern geboten werden können. "Dort oben soll es ein kleines, feines Festival werden", sagte Belik. Geplant sei der Termin vom 10. bis 12. Mai 2007, ein "Warmup" am Festival-Donnerstag in Ochsenfurt und die Rockmania dann am Freitag und Samstag in Marktsteft. "Wir sind langsam unter Zugzwang und müssen wissen, ob wir in Marktsteft bleiben könne", ließ Jutzi die Stadträte wissen. Die Organisatoren baten um eine baldige Grundsatzentscheidung des Stadtrats, "sonst sind die Gruppen nicht mehr zu bekommen", so Jutzi "Ich persönlich glaube nicht, dass wir Mitte Mai schon so viel Baustellenbetrieb haben, dass das Festival nicht doch wieder in Hafennähe über die Bühne gehen könnte", meinte Eckhard Himmel. Derweil machte Bürgermeister Rudolf Riegler deutlich, dass er wohl für das Festival in Marktsteft sei, sich aber terminlich in Bezug auf die Kanalbauarbeiten nicht einschränken lassen wolle. Der Alternativ-Standort des Regenrückhaltebeckens erleichterte es dem Ratsgrerniurn, seinen Segen für das Rockmania 2007 zu geben. Jetzt haben die ehrenamtlichen Veranstalter ein gutes Stück der benötigten Planungssicherheit. Über den Standort soll zirka in zwei Monaten nochmals gesprochen werden. Wenn dann die Ausschreibung für die Kanalbauarbeiten laufen und ein Baubeginn genannt werden kann, soll die Standortfrage endgültig beantwortet werden.

 

 

Kitzinger Zeitung:

Erst Sturm, dann Regen - man hätte fast meinen können, Wettergott Petrus hat sich gegen das Metal-Festival Rockmania ver schworen. Umgefallene Bäume und Laster blockierten die Autobahnen und erschwerten den Bands am Freitag die Anreise. Doch trotz Verspätungen und Umlegungen ging der Freitagabend noch glimpflich mit rund 800 Fans über die Bühne. Regen Zuspruchs erfreuten sich nicht nur lokale Underground Bands wie Schistosoma und Destination's Calling, auch die Finnen von Battlelore, Rebellion und die Hamburger Gothicer Soon begeisterten mit einem Musikprogramm, das für jeden Fan der harten Töne etwas bot. Der Höhepunkt am Freitag war Mr. Manowar "himself" Ross the Boss. Zusammen mit Ivory Night spielte er Klassiker aus früheren Manowar-Jahren. Neue Songs im Heavy-Metal-Gewand präsentierten die Spaßrocker von A.O.K., bei denen auf der Bühne nicht nur Hüllen fielen, sondern auch Kohlkopfe durch die Menge flogen. Coverrock von N.O.T. rundete den Abend ab - pünktlich zum Regenanfang. Der Samstag hingegen hielt, was er versprach - von Regen keine Spur und auch die Sonne zeigte sich des Öfteren. An die 1000 Besucher feierten mit Might of Lilith, Debauchery, Silverlane und den Metalheroen von Axxis, Die Fans amüsierten sich an der Bar, genossen das Essensangebot oder kauften sich ein Mitbringsel beim Metalmarkt. Die Abräumer des Abends waren aber eindeutig die Schweden: Morgana Lefay rockten die Außenbühne und natürlich der Headliner Pain mit einem fantastisch aufgelegten Pete Tätgren, der mit "Same old Song" die Bühne mit seiner Band stürmte. Ein Kracher nach dem anderen vom Erfolgsalbum "Nothing remains the same" und auch von der aktuellen Scheibe folgten. Wer auch dann noch nicht genug hatte, war bei der Onkelztributeband "Koma" gut aufgehoben, die über eine Stunde alte und neue Onkelzsongs vom Stapel ließen. Die Bemühungen des vierköpfigen Rockmania Organisatorenteams und den zahlreichen Helfern gingen voll auf und läuteten zugleich den Auftakt für die Festivalsaison in Franken ein. Ein paar Zwischenfälle gab es auf dem Zeltplatz, sonst glänzte die Rockmania mit friedlichen Rock- und Metalfans aus der näheren und weiteren Umgebung.

Kitzinger Zeitung im Mai 2007

 

Main-Post:

Zum Mekka der Hardrock- und Heavy-Metal-Fans avancierte am Wochenende Marktsteft: Nach vielen Irritationen und Spekulationen ging dort am Freitag und Samstag das achte Rock-Mania-Benefizfestival über die Bühne. Und das mit dem gewohnten Erfolg: "Wir sind rundum zufrieden", bilanzierte Andi Jutzi, Mitglied des Veranstalterteams um Hauptorganisator Stefan Belik, am Sonntagabend. Aus ganz Deutschland waren geschätzte 1200 Rockfreunde angereist, um am Marktstefter Main zwei Tage in den harten, gitarrenlastigen Hörgenuss ihrer Idole zu kommen. Wie schon in den vergangenen Jahren war die Besetzung des Festivals international: Ross the Boss, Pain und Axxis - keine der drei Headinerbands kam aus Deutschland. So hatten die Veranstalter noch gut zu tun, bis sie am Sonntag alle Musiker zum Flughafen gebracht hatten. Neben echten Szenegrößen durften auch kleinere Kapellen aus der Umgebung 'ran, so das insgesamt mehr als 20 Bands ihre Musik durch die Boxen jagten. Am Anfang hatte alles gar nicht so rosig ausgesehen: Besonders das böige Wetter am Donnerstag und Freitag bereitete Rock-Mania-Leuten Sorgen, "Mehrmals mussten wir den Zaun wieder aufrichten und sichern. Auch das Küchenzelt für die Bands hat uns der Wind davon geweht", sagte Andi Jutzi. Am Ende lief aber alles gut. "Die Leute haben's mit Humor genommen, wenn mal ein Schwall Wasser ins Zelt geschwappt ist", verriet Jutzi. Auch für die Kitzinger Polizei schien das Festival keine großen Sondereinsätze mit sich zu bringen. Lediglich die üblichen Veranstaltungsvergehen, wie Trunkenheitsfahrten, Pöbeleien im Vollrausch, eine Sachbeschädigung und zahlreiche Beschwerden wegen Lärmbelästigungen aus Marktsteft und umliegenden Orten gingen laut Joachim Strittmatter (Polizeiinspektion Kitzingen) auf der Wache ein. Auf dem Campingplatz neben dem Festglände waren Unbekannte in der Nacht zum Samstag in Zelte von Festival-Besuchem eingedrungen und hatten Geldbörsen, Bargeld, Ausweise, Kreditkarten, Mobiltelefone, Foto-Apparate und Pkw-Schlüssel gestohlen, obwohl einige Betroffene in den Zelten schliefen. Mit dem Pkw-Schlüssel wurde ein Wagen geöffnet und ein Radio-CD-Gerät JVC entwendet. In diesem Zusammenhang wurde ein Mann mit Wuschelkopf kurz in einem fremden Zelt gesehen. Die Polizei sucht Zeugen. Ein Ende der Rock Mania ist derweil nicht in Sicht: Laut Andi Jutzi wird die nächste Auflage aber wegen Arbeiten an Festplatz und Hafen wahrscheinlich nicht in Marktsteft stattfinden können. "Wir sind auf der Suche nach einem neuen Platz", sagte Jutzi. Der Erlös des Festivals kommt traditionell einem wohltatigen Zweck zu Gute. Heuer darf sich Freudenfeuer, eine Organisation, die Kinder- und Jugendprojekte in Rumänien unterhält, über eine Spende freuen.

MAIN-POST im Mai 2007